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Biografie

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INGRID MARIA JACOBY, Piano

Internationale Anerkennung erfährt Ingrid Jacoby sowohl als aufnehmende als auch als darstellende Künstlerin. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Artists Presentation Award, der Steinway Hall Artists Prize, der Baldwin National Piano Competition, der Gina Bachauer International Piano Competition und der Goldpreis beim Concert Artists Guild Award, wurden ihr in einem Umfeld von über 1.300 Bewerbern verliehen. Das Ergebnis war ein äußerst erfolgreiches Debütkonzert in der Carnegie Hall.

Seit sie nach England umgezogen ist, ist Frau Jacoby, die nun die doppelte Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten und des Vereinigten Königreichs besitzt, an zahlreichen Orten in London und mit vielen Orchestern aufgetreten, darunter das London Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das Royal Philharmonic Orchestra und die London Mozart Players. Ihre Zusammenarbeit umfasst so bedeutende Dirigenten wie Sir Charles MacKerras, Giuseppe Sinopoli, Leonard Slatkin, Sir Neville Marriner, Jane Glover, Wassili Petrenko, Dimitri Sitkovetsky, Constantine Orbelian, Walter Susskind, Jacek Kaspcyk und Lord (Yehudi) Menuhin. Begeisterte Kritiken gab es nach Konzerten in der Queen Elizabeth Hall, der Wigmore Hall, dem Barbican, der Fairfield Hall und dem St John’s Smith Square. Aufgetreten ist Frau Jacoby im Mansion House für den Lord Mayor (Bürgermeister der City of Londong) sowie in Anwesenheit von HRHH The Prince and Princess of Wales (Prinz und Prinzessin von Wales) im Apsley House.

Frau Jacoby trat nicht nur bei den wichtigsten Musikfestivals wie Aspen und Aldeburgh auf, sondern spielte auch Mozart-Konzerte bei Italiens renommiertestem Festival, dem Ravello-Festival, und bei den Salzburger Musikfestspielen im Mozarteum.

Ingrid Jacobys Aufnahmen umfassen

— Beethoven-Soloklavierwerke wurden von Classic FM zur „Top Classic Release“ (Top-Klassik-Veröffentlichung) gewählt
— Korngolds Solo-Klavierstücke, eine Weltersteinspielung;
— „Russian Piano“, die von einem Grammophonkritiker als “ Pick of the Year“ (Auswahl des Jahres) bezeichnet wurde;
— Schostakowitsch und Ustwolskaja Klavierkonzerte mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir Charles Mackerras, die die höchste Auszeichnung des American Record Guide erhielten;
— Klavierkonzerte von Grieg und Schumann, ebenfalls mit dem Royal Philharmonic Orchestra; und
— Gershwins „Konzert in F“ und Bernsteins „Age of Anxiety“ (Zeitalter der Angst), aufgenommen im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums mit dem Russischen Nationalorchester.

Frau Jacoby schloss im Jahr 2013 ihre Aufnahmen der fünf Klavierkonzerte von Beethoven mit der Sinfonia Varsovia mit begeisterten Kritiken ab. Noch im gleichen Jahr gab sie eine sehr populäre CD mit dem Titel „Ingrid Jacoby, A Musical Portrait“ (Ingrid Jacoby, ein musikalisches Porträt) heraus.

Seit Alfred Brendel ist Frau Jacoby nach der Zusammenarbeit mit Sir Neville Marriner und der Academy of St Martin-in-the-Fields die einzige Pianistin, die von Sir Neville eingeladen wurde, alle 27 Klavierkonzerte von Mozart mit ihm zusammen aufzunehmen. Sir Neville ehrte Frau Jacoby, indem er dies in einem öffentlichen Unterstützungsbrief persönlich niederschrieb. (Siehe den Abschnitt Rezensionen auf dieser Website). Die ersten drei CDs dieses bedeutsamen Projekts wurden international ausgestrahlt und mit den höchsten Auszeichnungen bedacht. Mit dem Tod von Sir Neville im Jahr 2016 endete diese Serie.

Frau Jacoby absolvierte in den jüngsten Jahren eine Konzerttournee durch sechs chinesische Städte, spielte mit dem Moskauer Kammerorchester in der Botschaft der Vereinigten Staaten in Moskau, gab ein Rezital für den Bayerischen Rundfunk in München und führte das zweite Klavierkonzert von Chopin mit dem Royal Liverpool Orchestra unter der Leitung von Wassili Petrenko auf. Sie trat mit den Warschauer Philharmonikern unter der Leitung von Nicholas Collins, mit der Posener Philharmonie unter dem Dirigenten Eiji Oue, mit der Lemberger Philharmonie, mit den Johannesburger Symphonikern und dem Philharmonischen Orchester von Kapstadt sowie mit dem Kammerorchester der Mailänder Scala (Cameristi della Scala) unter der Leitung von Wilson Hermanto auf.

Mit dem Kammerorchester der Accademia di Santa Cecilia unter der Leitung von Luigi Piovano spielte Frau Jacoby im Parco della Musica in Rom zwei Klavierkonzerte von Mozart auf, nach denen sie anschließend eine Studioaufnahme machte, die noch in diesem Jahr veröffentlicht werden soll.

Frau Jacoby ist eine Steinway-Künstlerin und Mitglied der Steinway Hall of Fame. In Hamburg, hat sie auch für das neue Steinway-Label Aufnahmen durchgeführt.

Im selben Jahr wurde Frau Jacoby in den Vereinigten Staaten zusammen mit Jessye Norman und Shirley Maclaine mit dem Career Life Award der National Society of Arts and Letters ausgezeichnet.

Bevorstehende Projekte umfassen Konzerte und Aufnahmen in Paris und Polen sowie Festivalauftritte für die Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag Beethovens.

Frau Jacoby entstammt einer Familie mit tiefen musikalischen Wurzeln. Prinz Louis Ferdinand von Preußen (1772 – 1806), der Pianist und Komponist, dem Beethoven sein drittes Klavierkonzert widmete, war ihr direkter, linearer Vorfahre. König Friedrich der Große, der Onkel des Prinzen, komponierte das Thema, das Bach in dem erhabenen „Musikalischen Opfer“ verwendete.

P S („Benno“) Landeker (1860-1930), der Ur-Ur-Onkel von Frau Jacoby, war im Jahr 1882 zusammen mit seinem Geschäftspartner Hermann Wolff einer der Hauptgründer der neu organisierten Berliner Philharmoniker. Herr Landeker war Miteigentümer der ursprünglichen im Zweiten Weltkrieg zerstörten Berliner Philharmonie. Es gibt eine charmante Geschichte in den Memoiren des großen Cellisten Gregor Piatigorsky, in welcher beschrieben wird, wie er nach einem Konzert versehentlich in diesem Saal eingeschlossen wurde und die Nacht in der Landeker Loge schlief.

“… klare Artikulation, heller Ton, unmissverständliche Phrasierung, Farbe und bedeutungsvolle Abstufung der Dynamik. Und man spürte die ganze Zeit, dass Frau Jacobys Interessen auf Ausdruckskraft und nicht auf reine technische Leistung ausgerichtet waren. Ihr Mozart war so ansprechend … der kommunikative Impuls war in allem, was sie spielte, spürbar …”
NEW YORK TIMES
“… ausgezeichnete Technik und Klangfarbe … warme, ausgeglichene Darstellung, der es nicht an Geist und Perspektive fehlte …”
LOS ANGELES TIMES
“… beachtliche Vitalität und Ausdrucksvielfalt … Frau Jacoby lieferte eine großartige Darbietung der Bach-Busoni-Chaconne, die in ihrer Richtung so unentrinnbar ist wie ein Fluss in der Flut.”
DAILY TELEGRAPH
“… beachtliche Musikalität und Pianodarbietung … Sie setzte mit Debussys Jardins Sous La Pluie in einer geschickt pointierten Darbietung fort, feinfühlig in die Pedale getreten und mit sicherer Kontrolle der schwierigen inneren Tremolandi. Sehr eindrucksvoll.”
THE GUARDIAN
“… Jacobys Mozart K304 erschien mit einer Wehmut unter der Fröhlichkeit, die an Ihrem Herzen zerrte … zwei turbogeladene Sätze aus Brahms g-Moll-Klavierquartett hatten eine Energie und eine Hingabe, die Sie fast aus dem Häuschen brachte.”
EVENING STANDARD
“… die außergewöhnliche Ingrid Jacoby, die atemberaubende Darstellungen von Mussorgskis Bildern einer Ausstellung und Prokofjews gewaltiger siebter Sonate gibt. Geniale Technik, aber auch künstlerische Fertigkeiten … so klärt sie die Strukturen, lässt die Komposition weitaus pianistischer erscheinen als üblich, behält aber dennoch die lebendigen Bilddetails und die Spannung und Aufregung bei …”
THE PENGUIN GUIDE
“Jacoby erweckt Beethovens Klavierkonzerte auf so intelligente und energische Art und Weise zu neuem Leben, dass sie selbst ihre bekanntesten Konkurrenten vollkommen übertrifft.”
CRESCENDO
“Jacobys Ansatz ist erleuchtend, aber dennoch einfühlsam … Diese Pianistin birgt geheimes Wissen.”
CRESCENDO
“Außerordentlich differenziertes und einfallsreiches Spiel mit treffender Phrasierung, idealen Tempi und sympathischer Orchesterunterstützung.”
AMERICAN RECORD GUIDE
“Jacoby strahlt mit glänzender Brillanz und schöner Phrasierung.”
MDR FIGARO
“Jacoby bringt eine poetische Verbundenheit mit Beethovens durchsetzungsfähigen Figuren mit, die schlagartig zu außerordentlichen Sympathien für die menschliche Existenz verschmelzen kann.”
AUDIOPHILE AUDITION
“Eleganz und Energie … flüssiges und dynamisches Spiel … so lebhaftes Musizieren … lässt einen lächeln.”
CLASSICAL SOURCE
“… stellte unmittelbar ihre totale Beherrschung der Tastatur in superfeinen, intellektuell wachsamen Aufführungen dar … Und sie meisterte die gigantische Schlussfuge mit einer solchen Energie, Kraft und intellektuellen Kontrolle, dass die Wirkung einfach umwerfend war.”
NOTTINGHAM POST
“… und wir sollten uns glücklich schätzen, dass Jacoby ihre Aktivität zu unseren Lebzeiten ausübt.”
FANFARE MAGAZINE
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